Dummytraining für den Familienhund – artgerechte Beschäftigung im Alltag

Dummytraining für Hunde
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[Werbung] Dummytraining kennst Du vielleicht aus dem Jagdsport. Dabei lässt sich ein Dummy auch wunderbar im Alltag einsetzen, um Deinen Hund artgerecht zu beschäftigen. Dabei muss es nicht immer um Perfektion gehen. Wichtig ist, dass Ihr Spaß daran habt und gemeinsame Zeit verbringt. Ich möchte Dir in meinem Beitrag gerne ein paar Inspirationen für Übungen mit einem Dummy geben und Dir einige verschiedene Dummyarten vorstellen. Unterstützt wurde ich dabei von WOLTERS Cat & Dog.

Warum ist Dummytraining für Hunde artgerecht?

Dummy bedeutet übersetzt soviel wie „Attrappe“. Er stellt quasi eine Beute nach. Mit dem Dummytraining spielst Du also Jagdsequenzen nach und kannst Deinen Hund damit belohnen. Ursprünglich stammt diese Beschäftigungsmöglichkeit aus der Jagd. Der Hund hat dem Jäger die Beute apportiert.

Daher bietet das Dummytraining Deinem Hund eine artgerechte, vielseitige und spannende Beschäftigung. Je nach Trainingsansatz muss Dein Hund zum Beispiel seine Nase zum Suchen einsetzen.

Die meisten Hunde lieben das Training mit dem Dummy. Aber um es auch hier noch mal in aller Deutlichkeit zu sagen: Hunde sind – wie wir Menschen auch – Individualisten. Nicht jeder Hund hat Interesse an dieser Form von Spiel und Beschäftigung. Kein Hund sollte dazu gezwungen werden. Zeigt Dein Hund also keine Motivation, mit dem Dummy zu arbeiten, dann solltest Du das bitte auch akzeptieren. Du kannst Deinen Hund auch auf andere Art und Weise auslasten. Vielleicht ist das Targettraining ja eher was für Euch? Du findest viele weitere tolle Beschäftigungsmöglichkeiten in meinem Blog. Denn der gemeinsame Spaß sollte immer an erster Stelle stehen.

Tatsächlich kenne ich aber nur wenige Hunde, die sich nicht für eine gewisse Art von Dummytraining oder Spiel mit dem Dummy begeistern lassen. Erzähle mir doch gerne in einem Kommentar, ob Dein Hund Freude daran hat?

Über Perfektion und Alltagstraining

Wenn mich jemand fragt, ob ich perfektionistisch veranlagt bin, kriegt er die Antwort postwendend: Nein! Ich selbst arbeite effektiv. Ich schaffe lieber 90% in hoher als nur 50% in perfekter Qualität. Deswegen habe ich mich immer ganz besonders über diese Frage in Vorstellungsgesprächen gefreut. Denn wie oft mussten die armen Vorgesetzten hören, dass eine Schwäche der Perfektionismus ist? Wenn es danach ginge, würden auf diesem Planeten nur noch Perfektionsten leben, was ich mir nur schwerlich vorstellen kann.

Warum erzähle ich Dir diese Geschichte? Weil es mir beim Dummytraining mit Mira nicht um Perfektionsmus geht. Mir ist es egal, ob sie den Dummy oder die Beißwurst richtig im Maul hält und wie sie apportiert. Ich mache es für sie als Beschäftigung, für uns als gemeinsame Freizeitaktivität.

Wenn Dich das Dummytraining wirklich interessiert und und Du darauf aufbauen möchtest, geht es dann auch um komplexe Übungen wie das sogenannte Einweisen, Markieren und die Verlorensuche. In diesem Beitrag möchte ich es aber bei einer Alternative im Alltag belassen und bitte um Dein Verständnis.

Den Hund sein komplettes Futter über den Dummy füttern?

In einigen Trainingsansätzen wird der Hund ausschließlich über den Dummy gefüttert. Er muss also sein komplettes Futter „verdienen“. Ich möchte das gar nicht vollständig kritisieren, denn es gibt Gründe, bei denen diese Möglichkeit Sinn macht.

Ich kenne Hunde, die nur im Training fressen und sonst extrem schlechte „Fresser“ sind. Aber auch bei Hunden mit einem akuten Problemverhalten kann das Futter aus dem Dummy eine große Trainingsunterstützung sein.

Mira bekommt ihr Futter nicht ausschließlich aus einem Dummy. Ich ziehe die Portion Leckerli lediglich täglich von ihrer normalen Ration ab. Zwar könnte ich sicherlich mit ihr gewisse „Baustellen“ abbauen, aber die Bindung zwischen Mira und mir ist so gut, dass ich denke, es auch ohne diese Maßnahme zu schaffen.

Dennoch möchte ich es gar nicht schlecht reden. Ich denke, dass dieser Trainingsansatz schon vielen Hunden und Hundehaltern geholfen hat. Wichtig ist nur, dass Dir in diesen Fällen ein kompetenter Hundetrainer hilft und Du es nicht auf eigene Faust versuchst.

Welche verschiedenen Dummys gibt es für das Hundetraining?

Beim Dummytraining kommen sogenannte Dummys zum Einsatz. Hier kannst Du unter vielen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Grundsätzlich unterscheiden sie sich im verarbeiteten Material, dem Gewicht, der Form und einigen Optionen, die Dir Dummys bieten können. So kannst Du einige mit Futter befüllen. Einige haben einen Griff, mit denen Du sie besser werfen kannst.

Natürlich solltest Du beim Kauf darauf achten, dass der Dummy die entsprechende Größe für Deinen Hund hat. Ein Welpe benötigt einen kleineren Dummy als ein erwachsener Hund. Auch bei großen Hunden kannst Du im Vergleich zu einem kleineren Hund eine andere Größe nutzen.

Dummytraining für Hunde
Für diesen Beitrag wurden mir von WOLTERS CAT & DOG vier verschiedene Dummys zur Verfügung gestellt. Diese werde ich Dir im Beitrag noch genauer vorstellen. Ein paar Leckerli gab es auch noch dazu, damit wir die Futterdummys auch direkt befüllen konnten.

Es gibt auch Dummys, die Du mit Wasser befüllen kannst. Möchtest Du das Dummytraining ans Wasser verlegen, kannst Du dadurch die Schwimmtiefe beeinflussen, denn manche Hunde tauchen auch gerne.

Und zu guter Letzt die Farbe ist ausschlaggebend. Hunde sehen rot und grün nicht sehr gut. Soll Dein Hund nur der Nase nach suchen, kann das natürlich ein Vorteil sein. Allerdings empfehle ich Dir, auf andere Farben zurück zu greifen.

Dummytraining mit der Beißwurst

Die Beißwurst wird häufig im Hundesport eingesetzt, um den Hund zu belohnen. Sie hat nicht die Möglichkeit, dass Du sie mit Futter befüllst. Meist wird sie als Bestätigung im Training genutzt.

Sie soll Deinem Hund also ein Erfolgsgefühl vermitteln. In Fachkreisen wird sie daher auch als Triebstange bezeichnet.

Die Beißwurst gibt es in verschiedenen Materialien und hat häufig Wurfgriffe.

Eine Beißwurst setzt also nicht über das Thema Futter zur Belohnung an, sondern über das Spiel. Gerade für Jagdhunde hat eine Beißwurst bereits selbstbelohnenden Charakter und Du benötigst keine zusätzliche Bestätigung wie Futter.

Dummytraining mit dem Futterbeutel

Alternativ kannst Du im Dummytraining Dummys mit Futter nutzen. Diese Dummys haben dann einen Reißverschluss und ein Fach, in dem Du das Futter verstauen kannst. Bei solchen Dummys hat Dein Hund als Belohnung Futter. Gerade für Hunde, denen das Apportieren nicht im Blut liegt, bietet der Futterdummy einen zusätzlichen Anreiz. Es wird das gemeinsame Jagen und das spätere Teilen der Beute nachgeahmt.

Futterdummy mit Leckerli
Futterdummys füllst Du ganz einfach mit Snacks. Für diesen Beitrag wurden mir Snacks von WOLTERS zur Verfügung gestellt.

Auch bei Futterdummys gibt es verschiedene Variationen. Drei der mir von Wolters Cat & Dog gestellten Dummys sind Futterdummys. Wenn Du Dir das Foto oben anschaust – errätst Du, welche es sind?

Dummys von WOLTERS Cat & Dog vorgestellt

Wie bereits verraten, wurden mir von meinem langjährigen Partner WOLTERS Cat & Dog für diesen Beitrag verschiedene Dummies zur Verfügung gestellt, die ich Dir an dieser Stelle vorstellen möchte. Wenn Du auf der Suche nach hochwertigem Zubehör für Deinen Hund oder Deine Katze bist, solltest Du unbedingt im WOLTERS-Shop vorbei schauen. In einem meiner Beiträge hatte Dich Dir schon mal die Active Pro-Serie vorgestellt.

Walkie Dummy

Die meistgenutzte Variante für das Dummytraining ist der Walkie Dummy. Du kannst ihn perfekt werfen und er lässt sich von Hunden gut apportieren. Da ich nicht sehr gut im Werfen bin, freue ich mich immer sehr, wenn eine Handschlaufe vernäht ist. Außerdem kannst Du ihn durch die Handschlaufe auch gut tragen oder an einer Garderobe aufhängen. Wir haben ihn in hellgrau, Du kannst ihn aber auch in den Farben dunkelgrau und riverside blue bestellen.

Dummytraining für Hunde

Er besteht aus 100% Nylon und ist damit wirklich strapazierfähig. Der verdeckte Reißverschluss sorgt dafür, dass sich Dein Hund daran nicht verletzen kann. Vielleicht willst Du den Dummy nach dem Training auch mal waschen? Kein Problem: Einfach in einen Wäschesack bei 30° im Schonwaschgang waschen und danach an der Luft trocknen lassen.

Adventure Dummy

Der WOLTERS Adventure Dummy ist eine tolle Möglichkeit fürs Dummytraining mit Deinem Hund. Du kannst ihn in den Farben dunkelgrau, hellgrau und riverside blue bestellen. Zusätzlich ist er mit einem schönen Print-Motiv verziert.

Hierbei handelt es sich um einen Futterdummy mit einem verdeckten Reißverschluss. Du kannst ihn also mit den liebsten Snacks Deines Hundes befüllen. Er besteht aus 100% strapazierfähigem Nylon und lösst sich sogar im Schonwaschgang bei 30 Grad waschen. Packe ihn hierzu in einen Wäschesack. Danach lässt Du ihn an der Luft trocknen (er ist nicht geeignet für den Trockner!).

Dummytraining
Dieser Dummy ist etwas kleiner und handlicher und kann damit problemlos in eine Jackentasche gesteckt werden.

Futter Dummy Bernd

Der Dummy Bernd wurde von Pirate Business hergestellt – ein Partner von WOLTERS Cat & Dog. Auch Bernd ist ein Futterdummy, den Du mit Leckerli für das Training befüllen kannst. Er besteht aus 100% recyceltem Feuerwehrschlauch und ist vegan. Ich persönlich freue mich immer, wenn Sachen sinnvoll recycelt werden.

Futterdummy Bernd
Ich habe mich sehr in diesen Futterdummy verliebt. Er ist aus recyceltem Feuerwehrschlauch gefertigt und besonders robust.

Das Material ist sehr stabil und robust. Wenn Dein Hund also Sachen schnell zerlegt, dürfte dieser Dummy die richtige Wahl sein. Und zudem ist er auch noch ein echtes Unikat, denn er wird in Handarbeit in Deutschland hergestellt.

„Bernd“ hat eine kleine Schlaufe, sodass Du ihn zum Beispiel mit einem Karabiner auch an Deinen Gürtel oder eine Tasche hängen kannst. Vorallem die Ausfertigung in neongelb und neonorange kannst Du im Dunkeln schnell wiederfinden. Aber auch weiß ist in der Dunkelheit gut sichtbar.

Beißwurst Horst

Neben Bernd ist auch die Beißwurst Horst wurde vom WOLTERS-Partner Pirate Business hergestellt. Was ich richtig gut finde: Er ist aus 100% recyceltem Feuerwehrschlauch und somit ist jede Beißwurst ein echtes Unikat und sogar vegan.

Du kannst „Horst“ vielseitig einsetzen: Zum Suchen, Zerren bzw. Zergeln oder auch Apportieren. Durch das verarbeitete Material ist er besonders stabil und robust. Zusätzlich hast Du an beiden Seiten Handschlaufen aus Gurtband, wodurch Du ihn festhalten oder auch hervorragend werfen kannst. Beachte aber bitte, dass die Schlaufen natürlich nicht so widerstandsfähig sind wie der Feuerwehrschlauch. Wenn Dein Hund also gerne zergelt oder seine Zähne einsetzt, solltest Du darauf achten, dass er den Teil mit dem Feuerwehrschlauch im Fang hält und nicht die Griffe. Für dieses Foto habe ich mal eine Ausnahme gemacht 🙂
 
Beißwurst Horst
Die Beißwurst Horst eignet sich hervorragend zum Apportieren und zur Belohnung durch Spiel. Mira liebt es, zu zergeln.
 
Horst kannst Du in verschiedenen Größen kaufen: Horst in „normaler Größe“ gibt es in drei unterschiedlichen Größen und drei Farben. Den dicken Horst kannst Du in weiß bestellen und den extra dicken Horst bietet Dir WOLTERS wieder in drei Farben (neongelb, neonorange und weiß). Und auch für Welpen ist eine Größe geboten, die Du in weiß und neongelb bestellen kannst.
 
Aktuell gibt es auch noch die Sonderedition „Ferrari“. Diese und die Welpenedition hat nur jeweils einen Wurfgriff. Horst ist in Deutschland designed und hergestellt und lässt sich waschen.

Wie Du Deinen Hund an den Dummy gewöhnst

Dein Hund sollte für ein erfolgreiches Dummytraining den Dummy natürlich schon kennen. Er sollte also lernen, was der Dummy für ihn bedeutet: Belohnung. Dabei ist es egal, ob nun das Spiel als Belohnung genutzt wird oder eben Futter.
 
Wenn Du einen Futterdummy nutzt, dann starte damit, dass Du Deinem Hund zeigst, was in dem Futterbeutel ist und ihn daraus auch fütterst. Hierbei kannst Du auch ein Kommando aufbauen, zum Beispiel „Dummy“. Im zweiten Schritt machst Du eine Sichtsuche: Werfe den Dummy einfach etwas von Dir weg und lasse Deinen Hund nach Deiner Freigabe den Dummy holen. Ich nutze die Worte „Such Dummy“. Wenn Dein Hund diese Schritte verknüpft hat, kannst Du mit den eigentlichen Übungen starten.
 
Übrigens: Wenn Du Deinem Hund erstmal das Apportieren beibringen möchtest, erfährst Du in meinem Exkurs Apportieren, wie ich es mit Mira aufgebaut habe.

Grundsätzliches zum Dummytraining

Zwar mache ich das Dummytraining mit Mira nur zum Spaß und lege daher keinen Wert darauf, wie sie den Dummy hält, aber dennoch habe ich einige Regeln eingeführt. Denn durch bestimmte Regeln kannst Du an der Impulskontrolle und der Frustrationstoleranz Deines Hundes arbeiten. Bleibe aber dabei fair! Denn hier ist Deine Konsequenz gefragt.
 
Wenn ich den Dummy werfe oder verstecke, darf Mira erst nach einer Freigabe „hinterher“. Meistens lasse ich sie abliegen. Entferne ich mich von ihr, um den Dummy zu verstecken, gehe ich immer wieder zu ihr zurück und belohne sie für eine erfolgreiche Ablage. Steht sie doch mal auf, bringe ich sie genau an die Stelle zurück, an der sie gelegen hat. Dann entferne ich mich einige Schritte und gehe wieder zurück und belohne erneut. So konnte ich eine zuverlässige Ablage aufbauen.
 
Beachte aber bitte, dass Du nicht zu viel von Deinem Hund forderst. Eine zuverlässige Ablage bedeutet Training auf Augenhöhe.

Beende das Training immer mit einem Erfolg

Wenn Du mit Deinem Hund Dummytraining machen möchtest, solltest Du immer daran denken, dass Du es mit einem Erfolg für Deinen Hund beendest. So bleibt er motiviert und ihr geht Beide positiv aus dem Training raus.
 
Grundsätzlich solltest Du die Aufgabe immer so stellen, dass Dein Hund sie im Rahmen seiner Möglichkeiten lösen kann. Fange also mit einem leichten Schwierigkeitsgrad an und steigere Dich. Wenn Du merkst, dass etwas doch zu schwer war, dann hilf Deinem Hund. Und danach machst Du noch mal eine ganz leichte Suche oder Übung hinterher.
Beende Training erfolgreich
Das Training sollte immer mit einem Erfolg beendet werden. So bleibt Dein Hund motiviert.

Dummytraining –  Übungen zum Nachmachen

Bevor ich Dir einige Übungen mit auf den Weg geben, möchte ich Dich bitten, einige Punkte zu beachten. Grundsätzlich sollte Dein Hund natürlich gesund und körperlich in der Lage sein, ein entsprechendes Training zu machen. Auch sollte der Spaß an erster Stelle stehen. Gerade im Sommer kann eine zu hohe Belastung schnell zu einer Überhitzung führen. Achte also zudem auch auf die Temperaturen.

Wenn Du mit den Futterdummys arbeitest, achte auch auf eine passende Belohnung. Die Belohnung sollte motivierend sein und natürlich sollte Dein Hund die Leckerli auch vertragen. Aber ich denke, das versteht sich von selbst, oder?

Dummytraining: Das Suchspiel

Eine sehr schöne Variante, Deinen Hund mit dem Dummytraining zu beschäftigen, ist das Suchspiel. Hierbei darf Dein Hund sich nicht nur bewegen, sondern wird auch seine Nase einsetzen müssen. Auch wenn Du es im ersten Moment vielleicht nicht glauben magst: Das ist wirklich anstrengend für Deinen Hund. Und das Schöne ist daran: Du kannst ganz viel Abwechslung und verschiedene Schwierigkeitsgrade nutzen.

Fange am Anfang mit einer Sichtsuche an. Werfe den Dummy einfach ein paar Meter von Dir weg. Dein Hund soll aber nicht direkt hinterher spurten, sondern erst mit Deinem Kommando loslegen. Bringt er Dir den Dummy zurück, belohnst Du ihn aus dem Dummy heraus.

Schritt für Schritt kannst Du den Abstand erhöhen und den Futterdummy auch außerhalb der Sicht Deines Hundes verstecken.

Schwierigkeitsgrad erhöhen

Schwieriger kannst Du das Dummytraining machen, indem Du den Dummy mal auf etwas drauf legst oder unter etwas drunter. Gerade das „nach oben Suchen“ müssen viele Hunde erst lernen. Außerdem kannst Du auch das Sucharreal vergrößern.

Dummytraining: Hund sucht nach oben
Mira hat gelernt, dass der Dummy auch „oben“ liegen könnte. Das ist anfangs für viele Hunde schwierig.

Viele Hunde folgen auch Deinem abgelaufenen Weg. Daher kannst Du auch eine Verleitung legen, in dem Du einige Extrarunden läufst. Oder Du legst eine Verleitung, in dem Du einfach auch ein anderes Spielzeug auslegst.

Alternativ kannst Du auch verschiedene Dummys auslegen, sodass Dein Hund mehrfach suchen gehen kann.

Sei kreativ! Du kennst Deinen Hund am besten und weißt, was ihm Spaß macht und wie Du das Training gestalten kannst.

Wie oft und wie lange?

Ich mache das Suchspiel mit Mira unregelmäßig. Sie hat richtig Spaß daran und das soll auch so bleiben. Daher stecke ich ab und an den Dummy ein und verstecke ihn oder verliere ihn ganz zufällig und Mira darf ihn suchen.

Die Nasen unserer Hunde sind Hochleistungssportler. Daher ist so eine Dummysuche auch anstrengend. Wenn Du also eine schwierige Suche einbaust, solltest Du maximal noch einen weiteren Trail machen. Du kannst aber auch mehrere leichte einbauen. Ob Du es im Garten machst oder unterwegs ist Dir überlassen. Geht es mir mal nicht so gut, nutze ich die Dummysuche als Beschäftigung im Garten.

Dummytraining: Überprüfen von bestimmten Kommandos

Als zweite Inspiration möchte ich Dich einladen, den Dummy in Dein alltägliches Training einzubauen. In diesem Fall ist der Dummy quasi die Ablenkung. Hierfür sollte Dein Hund natürlich begeistert vom Dummy sein.

Und nun kannst Du erfinderisch werden:

Schicke Deinen Hund zum Beispiel vor Richtung Dummy und rufe ihn vor dem Erreichen ab. Sitzt Dein Rückruf? Oder Du führst Deinen Hund bei Dir um einen Parcours mit Verleitungen von Dummys. Kann Dein Hund sich zurück halten?

Schicke Deinen Hund voraus und schicke ihn auf dem Weg in den Platz. Legt Sich Dein Hund zuverlässig ab?

Wie Du siehst, hast Du hier ganz viele Möglichkeiten.

Fazit Dummytraining mit Hunden – eine tolle Abwechslung im Alltag

Wie Du siehst, ist das Dummytraining wirklich eine tolle Möglichkeit, Deinem Hund Abwechslung im Alltag zu bieten und gemeinsam etwas zu erarbeiten. Sicherlich ist es nicht für jeden Hund geeignet, aber viele Hunde empfinden sehr viel Spaß daran.

Wenn Du Dich intensiver mit dem Dummytraining beschäftigst, wirst Du sehen, dass das Training weit über das hinaus geht, was ich hier geschrieben habe. Denn die Arbeit mit Dummys ist echte Teamarbeit und schweißt Hund und Mensch zusammen.

Auch ich könnte mir vorstellen, noch tiefer in das Thema einzutauchen. Berichte mir gerne in einem Kommentar: Hast Du die Arbeit mit dem Dummy schon mal ausprobiert?

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